Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld wichtiges Signal für oberfränkische Unternehmen

Wirtschaft

Die oberfränkische SPD begrüßt den Beschluss, die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate zu verlängern. „Das ist ein gutes Signal insbesondere für oberfränkische Automobilzuliefererbranche, die massiv unter den Folgen der weltweiten Finanzkrise zu leiden hat“, so die Vorsitzende Anette Kramme, MdB. Es sei wichtig, dass die Unternehmen und Betriebe ihre Anstrengungen fortführen, Menschen in Beschäftigung halten zu wollen.

Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld gab es bereits durch die beiden Konjunkturpakete der Bundesregierung. Nun soll die Bezugsdauer auf 24 Monate verlängert werden. Wenn in einem Unternehmen bereits sechs Monate Kurzarbeit geleistet worden sind, soll der Betrieb danach vollständig von den Sozialversicherungsbeiträgen entlastet werden. Dies war bisher nur hälftig möglich, es sei denn während der Kurzarbeit werden die Beschäftigten weitergebildet. Ist das der Fall, werden die Sozialversicherungsbeiträge von Anfang vollständig übernommen.

„Mit diesen Neuerungen können Unternehmen auch eine längere Zeit der Kurzarbeit durchstehen. Wenn die Konjunktur wieder anzieht und die Nachfrage nach Fachkräften steigt, können sie sofort auf ihre erfahrene und eingespielte Belegschaft zurückgreifen. In Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels ist das ein handfester Wettbewerbsvorteil“, begrüßt Kramme die Maßnahmen.

 

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